Giftige Pflanzen in unseren Wohnungen
- "Allein die Dosis macht, dass etwas giftig ist" (Paracelsus).

Viele Pflanzen, mit denen wir uns im Haus umgeben, gelten als giftig. Reizwirkungen und Giftigkeit zu kennen und richtig damit umzugehen, ist wichtig, um Gefahren abschätzen zu können.
Giftige Pflanzen, in geringer Dosierung angewendet, sind aus der Medizin oder Naturheilkunde nicht mehr wegzudenken, z.B. Tollkirsche und Fingerhut.
Vergiftungen durch Pflanzen kommen bei Kindern oder Haustieren relativ häufig vor, sind aber zum Glück meist harmlos. Lebensbedrohliche Vergiftungen durch Pflanzen sind bei Kindern extrem selten, häufiger sind Vergiftungen durch Putzmittel und Medikamente, die in Kinderhände gelangen! Meist spucken Kinder die Pflanzenteile oder Früchte wieder aus, weil sie nicht gut schmecken. Die aufgenommenen Mengen sind daher eher gering und rufen nur manchmal Übelkeit, leichtes Erbrechen oder Durchfall hervor.
Zahlreiche beliebte Zimmerpflanzen sind teilweise giftig oder reizen Haut und Schleimhäute.
Dazu gehören zum Beispiel Pflanzen aus der Familie der Aronstabgewächse (Dieffenbachie, Kolbenfaden, Flamingoblume, Philodendron etc.).
Das rasche Auftreten der Reizerscheinungen hält aber meist vom Verzehr größerer Mengen ab.
Zahlreiche beliebte Zimmerpflanzen wurden ursprünglich als giftig eingestuft. In vielen neuen Zuchtformen sind die giftigen bzw. reizenden Inhaltsstoffe allerdings nur mehr in weit geringeren Mengen vorhanden als früher. Beispiele dafür sind Primeln und Weihnachtssterne.
Tipps zum Umgang mit giftigen Zimmerpflanzen:
* Stellen Sie Pflanzen, die Reizerscheinungen verursachen können, nicht in der Reichweite von Kleinkindern oder Haustieren auf.
* Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile sofort.
Bei Verdacht auf Vergiftungen nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch und bringen Sie Pflanzenreste mit.
Vergiftungsnotruf: 01/406 43 43
Quelle: red./dieumweltberatung










