Energie

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29.10.2010 13:35

Gesundes und Energie sparendes Heizen:
So funktionieren Infrarotstrahlen

  • Infrarotwärme lindert chronische Beschwerden
  • Durch Wanderwärmung bleibt es länger warm

Wärme ist die wohl beste Form der Energie. Bereits die Völker in der Antike gruben sich bis zur Nasenspitze im heißen Wüstensand ein und verwendeten erhitzte Steine zur Behandlung. Heute gewinnt Infrarotwärme sowohl in der Gesundheitsvor- und -nachsorge als auch in der Heizungsbranche immer mehr an Bedeutung.

Wärme ist heilsam und wohltuend, wie viele medizinische Gutachten bestätigen. Sie steigert das allgemeine Wohlbefinden und lindert chronische Beschwerden. Jeder der sich schon mal eine Wärmeflasche auf seine verspannte Schulter oder unter die kalten Füße gelegt hat, weiß, wie gut Wärme für Körper und Seele ist. Nicht umsonst behandelt der Arzt auch oft mit Rotlicht Verspannungen.

Wie funktionieren Infrarotstrahlen:
Infrarotstrahlung kann man zwar fühlen, aber nicht riechen und schon gar nicht sehen. Die erste Erklärung steckt bereits im Namen. Die Vorsilbe "Infra" aus dem Lateinischen, bedeutet "unterhalb", auch "jenseits". Ein Hinweis darauf, dass es sich bei Infrarot um elektromagnetische Strahlung handelt, die unterhalb des roten Endes des sichtbaren Lichtspektrums liegt. Also in einem für das Auge nicht mehr wahrnehmbaren Wellenlängenbereich zwischen 780 und einer Million Nanometer. Um sich das besser vorstellen zu können: ein Nanometer ist 70.000 Mal dünner als ein einzelnes, menschliches Haar. Da hat unser Auge keine Chance. Infrarotstrahlung ist somit unsichtbar. Trotzdem wissen wir, dass sie da ist.

Dank der menschlichen Haut kann man sie fühlen. Infrarotstrahlen arbeiten auf Basis schonender, langwelliger Infrarot-C-Strahlung, welche die Luft durchdringen und feste Körper erwärmen. Und so liegt der Unterschied also in der Luft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern erwärmen Infrarot-Wärmestrahlen nicht die Raumluft sondern das Mauerwerk. Die Wände speichern die Wärme viel länger als die Luft und geben sie in den Wohnraum zurück. So bleiben Mauern trocken und der Schimmel hat keine Chance sich auszubreiten. Das war übrigens auch schon den alten Römern bekannt, die die Wände Ihrer Häuser erwärmten und nicht die Luft.

Gut für Allergiker und die Geldbörse
Wir kennen diesen Effekt bereits vom guten alten Kachelofen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Luft nicht zirkuliert und so gut wie kein Staub aufgewirbelt wird. Gerade Allergiker oder Menschen mit Erkrankungen der Atemwege empfinden diese Art der Wärmeerzeugung als ideales Wohnumfeld. Neben dem Argument, dass man mit Infrarotheizungen eine Menge Energie sparen kann, überzeugt das System vor allen durch einfache Installation, lebenslange Wartungsfreiheit, flexible Montage und ein ansprechendes Design. Die einzige Voraussetzung ist eine Steckdose oder ein Stromanschluss.

Quelle: red./openpr.de

29.10.2010 13:35
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