Durch geschickten Einsatz des richtigen Lichtes steigert sich unser Wohlbefinden
- Erzeugen Sie individuelle Stimmung
- in den einzelnen Wohnbereichen!

Bereits in grauer Vorzeit versammelten sich unsere Vorfahren um Feuerstellen, die sie mit Wärme und vor allem mit Licht versorgten. Bis heute hat die Bedeutung des Lichtes immer mehr zugenommen, da Lichtquellen Grundvoraussetzung für eine angenehme Atmosphäre sind, in der sich der Mensch wohl fühlt. Hellen Sie Ihre Stimmung auf!
Neben Faktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst Licht das Klima in einem Raum wesentlich und ist auch ausschlaggebend für unsere körperliche Verfassung. Abhängig von Menge, Farbe und Beschaffenheit, wirkt sich Licht ganz unterschiedlich auf unsere Stimmung aus: Schlechtes oder unzureichendes Licht kann sogar unseren Organismus negativ beeinträchtigen.
Licht- & Schattenspiel nach Plan
Die Auswahl des Lichtes vermittelt Ihren individuellen Stil, betont oder kaschiert Strukturen in Wohnräumen und stellt heutzutage absolut keinen "Luxus" mehr da. Denn der Strom für Licht macht im Haushalt lediglich 4-5 Prozent aus.
Was ist bei der Licht-Planung ausschlaggebend?
Grundsätzlich sollten Sie sich zuerst über die künftige Nutzung des Raumes Gedanken machen, damit die Lichtauslässe gleich an den richtigen Stellen platziert werden können. Dadurch ersparen Sie sich Verlegen neuer Kabel und das Installieren von Steckdosen. Prinzipiell unterscheidet man zwischen Nutz- und Wohnräumen.
Für Nutzräume wie WC oder Flur reicht eine Allgemeinbeleuchtung, während bei Wohnräumen noch Lichtquellen für spezielle Nutzungen und Akzentbeleuchtungen zur Raumgestaltung eingeplant werden sollten.
Jedem das Seine
Wenn Sie Ihr Heim mit Licht wirkungsvoll inszenieren wollen, beachten Sie bitte, dass unterschiedliche Räume individuelle Beleuchtungsmöglichkeiten brauchen. Jede Lichtquelle verfügt über ein gewisses Farbspektrum, von dem es abhängt, wie Farben vom Betrachter wahrgenommen werden. Auch die Stärke der Beleuchtung und die Anzahl der Lichtquellen beeinflusst die Wahrnehmung. Leuchten sollten daher auf Ihre Farbwiedergabe-Eigenschaften geprüft werden. Für optimale Lichtverhältnisse bedarf es:
* einer Grundbeleuchtung zur Orientierung
* einer Platzbeleuchtung, zur Unterstützung der Augen bei anstrengenden Tätigkeiten und
* eines Stimmungslichtes, das für eine harmonische Atmosphäre sorgt.
Herzlich willkommen!
Einladendes Licht an der Eingangstür stellt eine freundliche Begrüßung für Gäste dar und weist im Dunkeln den Weg. Gute Lichtverhältnisse sorgen für die nötige Sicherheit, da die Bewohner, wenn der Eingangsbereich ausreichend ausgeleuchtet ist, etwaige Besucher besser erkennen und zuordnen können. Der Einbau einer Sensorleuchte erleichtert das Finden des Schlüssellochs und schreckt potenzielle Einbrecher ab, da das Licht automatisch angeht, wenn sich jemand nähert.
Hereinspaziert!
Im Vorzimmer sollten für eine ausreichende Grundbeleuchtung mehrere einzelne Deckenanbau- oder Deckeneinbauleuchten bzw. Seil-, Stangen- oder Schienensysteme mit Leuchten oder Strahlern den Flur erhellen.
Leuchten, die nach oben strahlen, erhöhen die Zimmerdecke optisch, nach unten oder seitlich weisende hingegen lassen den Raum weiter erscheinen. Eigene Platzbeleuchtungen für Spiegel, Garderobennische und Bilder setzen kontrastreiche Akzente.
Lichtblicke zum Wohlfühlen
Das Beleuchtungskonzept für das Wohnzimmer ist relativ komplex, da dieser Raum den Mittelpunkt der Wohnung darstellt und dementsprechend vielfältig genützt wird. Ausgangsbasis für die Planung ist, wie viel Licht Sie zu welchem Zweck an welchem Platz benötigen.
Für die Allgemeinbeleuchtung eignen sich Deckenanbauleuchten genauso wie Strahler und Leuchten an Seil- und Stangensystemen oder Stromschienen. Auch mehrere Wandleuchten schaffen die nötige Übersicht.
Ein Licht auf den Esstisch werfen
Ganz gleich, ob Sie Ihren Esstisch im Wohnzimmer stehen haben oder in einem eigenen Esszimmer, für die ideale Beleuchtung brauchen Sie eine Hängelampe, die die Tischplatte und die angrenzende Umgebung ausreichend erhellt.
Der Abstand zwischen Tischoberkante und Leuchtenunterkante sollte zwischen 55 und 60 cm betragen, so dass die sitzenden Personen nicht geblendet werden und ein direkter Einblick in die Leuchte vermieden wird.
Bringen Sie Licht ins Kochen
Um die Küchenarbeit zu erleichtern, sollte für den Blick in Regale, Schränke und Schubladen genügend Licht zur Verfügung stehen. Als Allgemeinbeleuchtung empfehlen sich mindestens zwei, an der Decke angebrachte, Leuchten. Das ausgestrahlte Licht sollte nicht zu grell sein, damit etwaige Schatten auf der Arbeitsplatte nicht die Sicht beeinträchtigen.
Besonderes Augenmerk ist noch auf die Beleuchtung der Arbeitsplatte zu legen, da hier das meiste Licht für die Zubereitung Ihrer Mahlzeiten gebraucht wird. Am besten geeignet sind unter den Hängeschränken montierte Leuchtensets oder Wandleuchten.
Für ausreichend Licht in den Küchenschränken gibt es eigene Schrankaufbauleuchten, die das rasche Finden von Kochutensilien ermöglichen.
Quelle: red./leiner










