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7.1.2010 11:49

Biologisch – was es bedeutet


Die biologische Wirtschaftsweise in Landwirtschaft und Gartenbau ist gesetzlich genau geregelt. Für Hobby-GärtnerInnen sind die Grundprinzipien der biologischen Landwirtschaft ein wertvoller Orientierungspunkt.

Biologische Landwirtschaft ist ein Gewinn für Umwelt, Klima und Gesundheit. Sie erhält den Boden gesund, verbraucht wenig Energie und schont das Klima, da weniger Treibhausgase, insbesondere CO2, ausgestoßen werden. Durch humuserhaltende Bodenbewirtschaftung können die Böden ihre Funktion als Wasserspeicher und Filter gut gewährleisten.

Das Bodenleben wird gefördert, der Natur und den Menschen bleiben durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel Schadstoffe erspart.


Biologische Wirtschaftsweise in der Praxis bedeutet:

* Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und auf leicht lösliche mineralische Düngemittel verzichten

* Bodenfruchtbarkeit durch schonende Bodenbearbeitung erhalten und durch Maßnahmen fördern, die das Bodenleben vermehren

* Natürliche, organische Dünger verwenden

* Ausgewogene Fruchtfolgen bzw. Mischkulturanbau anwenden

* Natürliche Regulationsmechanismen und Selbstheilungsprozesse fördern (Nützlingsförderung)

* Auf Gentechnikeinsatz verzichten

* Tiere artgerecht halten und mit biologischem Futter versorgen



Quelle: red./dieumweltberatung

7.1.2010 11:49
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