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22.12.2009 14:23

Lackieren mit einer Farbspritzpistole

  • Achten Sie besonders auf ein gleichmäßiges Spritzen

Reifen und allerlei luftgefüllte Spielzeuge und Hobbygeräte, Schlauchboote etc. können mit einem Reifenfüllset rasch und bequem aufgepumpt werden. Durch das Manometer wird Überdruck vermieden.

Ein Schwerpunkt liegt naturgemäß bei Lackspritzsystemen die bei preiswerten Freizeit- und Hobbysets beginnend bis hin zur hochprofessionellen Ausstattung für Lackierbetriebe angeboten werden.

Wichtig bei einer Farbspritzpistole ist die exakte Farbmengenregulierung. Manche Geräte haben eine Fixeinstellung, zu bevorzugen sind solche Modelle, bei denen eine individuelle Einstellung der austretenden Farb- oder Lackmengen möglich ist.

Die jeweilige Strahlbreite einer Farbspritzpistole wird durch eine Regulierschraube eingestellt. Zum Prüfen macht man Probespritzungen auf einem alten Karton. Wichtig für die Oberflächenqualität der Lackierung ist der Spritzdruck. Er ist abhängig von der Viskosität des Spritzmaterials sowie der Düsenbohrung und wird am Filterdruckregler eingestellt.

Die Düsengröße richtet sich nach der Beschaffenheit und Viskosität des Spritzmaterials. Hier sind die Hinweise der Lackhersteller zu beachten. Vor jeder Spritzarbeit mit einer Farbspritzpistole die Vorluft der Pistole prüfen. Bei leichtem Drücken des Abzughebels muss zuerst Luft und bei weiterem Durchdrücken Farbe austreten, beim Loslassen schließt zuerst die Farbnadel, dann die Zerstäuberluftdüse.


Unser Tipp für Farbspritzpistolen:

Führen Sie die Farbspritzpistole locker in ei­nem Mindestabstand von 20 bis 30 cm über der zu lackierenden Fläche. Die zu spritzen­de Fläche sollte waagrecht liegen. Zuerst kleine Flächen (Kanten, Stege, Umsäumun­gen) mit Rundstrahl spritzen, dann größere Flächen mit Flachstrahl.

Wichtig bei Farbspritzpistolen: gleichmäßiges Spritzen. Lackbahnen sollten jeweils 4 bis 5 cm überlappen. Der zweite Lackier­auftrag kann im Kreuzgang erfolgen.

Für gute Ergebnisse sind die Verarbeitungshinweise der Lack- und Verdünnungsmittelhersteller unbedingt einzuhalten. Nach jeder Benützung muss die Farbspritzpistole mit Verdünnung durchspritzt und gründlich gereinigt werden. Düsengewinde und bewegliche Teile mit säurefreiem Öl schmieren, nie die Pistole komplett in Lösungsmittel legen.

Um Gegenstände, die lackiert werden sollen, zuvor von Rost und Schmutz zu befreien, verwendet man unter anderem Strahldüsen.

Bei dieser Aufgabe muss ein Arbeitsmedium (Sand, feine Glaskörner, Metallkugeln etc.) mit hoher Geschwindigkeit auf das Werkstück auftreffen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Deshalb werden die Düsen beim Strahlen für eine extrem hohe Austrittsgeschwindigkeit der Druckluft ausgelegt, was zu einem vergleichsweise hohen Druckluftverbrauch führt.


Quelle: red./baumax

22.12.2009 14:23
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