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25.11.2009 12:27

Algenplage - was nun?


Damit es erst gar nicht zu Algenproblemen kommt, gilt es schon bei der Planung einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Ein zu hoher Nährstoffgehalt im Teichwasser sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Oft lösen sich Algenprobleme im Nu, etwa im Frühjahr, wo kurze Zeit später schon von selbst eine Besserung eintritt. Gibt sich das Algenproblem aber nicht von selbst, müssen wir die Algen abfischen und bringen damit auch Nährstoffe aus dem Teich. Keinesfalls sollte man das Algenproblem mit Chemie zu lindern versuchen. Die Algen sterben zwar ab, bilden jedoch einen sehr guten Nährboden für die nächste Algengeneration.

Auch ein Fischbesatz fördert die Algenbildung. Wenn möglich sollte auf Fische gänzlich verzichtet werden. Vor allem Goldfische, die extra gefüttert werden, zudem Schlamm aufwühlen und damit wiederum Nährstoffe freisetzen können, sind hier nicht unbedingt zu empfehlen. Wenn schon ein Fischbesatz, dann auf heimische Arten wie z.B. Moderlieschen oder Bitterlinge zurückgreifen.

Das Um und Auf bei der Algenbekämpfung ist die Vermeidung des Eintrages von Nährstoffen in den Teich. Bei der Anlage eines Teiches nur nährstoffarme Erde einbringen, wie z.B. Kies, Sand, Lehm oder spezielle ungedüngte Teichsubstrate. Humose Gartenerde darf auf keinen Fall eingebracht werden. Auch sollten möglichst keine kalkhaltigen Gesteine zur Randgestaltung verbaut werden, da diese zu einer Erhöhung des pH-Wertes führen, was wiederum das Algenwachstum begünstigt. Hat sich erst einmal eine dickere Schlammschicht gebildet, sollte diese möglichst schonend entfernt werden.

Vorteilhaft ist auch eine mehrstündige Beschattung des Teiches während des Tages und insgesamt ein großer bzw. möglichst tiefer Teich mit großer Wassermasse, um die Wassertemperatur an heißen Sommertagen nicht allzu sehr ansteigen zu lassen.


Quelle: red./umweltberatung

25.11.2009 12:27
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