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25.11.2009 12:00

Rindenmulch: Ein schneller Schutz für den Boden


Der Begriff Mulchen stammt aus dem Englischen und bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material. Durch Mulchen wird eigentlich der in der Natur ablaufende Vorgang einer möglichst raschen Bedeckung von offenem Boden imitiert.

Was Mulch bewirkt:

* Mulchen wirkt isolierend und reduziert so die Abgabe der Bodenwärme an die Umgebung. In kalten Frühjahrsnächten kann gemulchter Boden die Auswirkungen des Frosts auf die Blüte mindern. Für raschere Bodenerwärmung im Frühjahr auf schweren Böden Mulchdecke entfernen.

* Die Mulchschicht konserviert Feuchtigkeit. Gemulchter Boden verdunstet ca. 1/3 weniger Feuchtigkeit als offener Boden.

* In regenreichen Gebieten nur dünn mulchen (max. 3 cm), sonst besteht die Gefahr der Fäulnis.

* Schutz von Boden und Bodenleben vor intensiver Sonnenbestrahlung und starken Temperaturschwankungen.

* Schutz vor den negativen Auswirkungen von Starkregen wie der Zerschlagung der obersten Bodenkrümel und damit der Verschlämmungsgefahr.

* Unkrautunterdrückung durch Mulchschichten von 5–8 cm.

* Pflanzendünger und Futter für das Bodenleben.

* Humuslieferant und Erhalt der Bodenstruktur.

* Lebensraum vieler Nützlinge - aber bei Schneckenplage max. 1 cm hoch mulchen!


Quelle: red./umweltberatung

25.11.2009 12:00
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