So geht´s: Sauna einfach selber bauen
- Plus: Tipps für einen entspannten Saunabesuch

Grundsätzlich werden für Selbstbauer Saunen in Element- und in Blockbohlen-Bauweise angeboten, wobei beide Varianten relativ einfach selbst zu erstellen sind.
Bevor Sie mit dem Bauen Ihrer Sauna beginnen, sollten Sie das Material sowie das nötige Werkzeug überprüfen:
Material-Check für Ihre Sauna
Prüfen Sie zuerst, ob alle Bausatzteile laut Stückliste vorhanden sind.
Werkzeug-Check für Ihre Sauna
Sie benötigen Akkuschrauber, Maßband, Zollstock, Hammer, Bleistift und Wasserwaage.
Sauna bauen in der Elementbauweise:
1. Legen Sie den Fundamentrahmen auf den Boden und verschrauben Sie ihn an den Ecken.
2. Prüfen Sie die Waagrechte mit der Wasserwaage.
3. Schrauben Sie nun zwei Elemente an der Leiste über Eck fest. Mit einem Helfer setzen Sie beide Elemente auf das Fundament.
4. Schrauben Sie Element für Element an.
5. Nun setzen Sie das Türelement ein. Der Türanschlag ist beidseitig möglich.
6. Setzen Sie nun die Dachrahmen auf und schrauben Sie sie fest.
7. Messen Sie die Innenleisten an, an denen das Dach montiert wird.
8. Setzen Sie die Dachelemente ein.
9. Messen Sie nun genau die Leisten an, auf denen die Saunaliegen ruhen werden.
10. Innenliegende Leerrohre für die Verkabelung.
11. Schrauben Sie den Ofen an. Den Anschluss nimmt der Elektriker vor.
12. Ziel erreicht! Nun viel Spaß und Gesundheit mit Ihrer neuen Sauna.
Wenn sie sich für eine Sauna in Blockbohlenbauweise entschieden haben, gehen Sie nach der jedem Bausatz beiliegenden Aufbauanleitung vor.
Lüftung der Sauna
Das Klima in der Sauna ist so gut wie die Lüftung. Damit Sie sich während des Saunierens auch richtig wohl fühlen, ist es wichtig, dass für ausreichende Sauerstoffzufuhr und entsprechende Lüftung gesorgt ist.
Die Zu- und Abluftöffnungen müssen entsprechend der Kabinengröße konzipiert sein, um eine zug- und geräuschfreie Entlüftung zu gewährleisten. Der Abluftkanal sollte über eine regelbare Klappe verfügen, die während des Aufheizens der Kabine geschlossen werden soll.
Was gehört sonst noch zu einer Sauna?
Das Drumherum ist wichtig, um Ihre Sauna richtig genießen zu können. Vor dem Eingang sollte eine beheizte Zone vorhanden sein, mit einer Garderobe, einer Duschgelegenheit sowie bequemen Liegen. Ideal ist ein Ausgang ins Freie oder sogar ein Tauch- oder Schwimmbecken.
Als Fußbodenbelag in der Sauna wählen Sie am besten Fliesen oder Holzbohlen. Als Saunazubehör benötigen Sie einen Saunakübel sowie einen Schöpflöffel für den Aufguss, ein kombiniertes Thermo- und Hygrometer sowie eine Sanduhr. Weiters Öle, Duftessenzen, Bürsten, Massageroller, Saunatücher sowie eine Tafel mit den Saunaregeln usw.
Saunaregeln
Den meisten Personen sind heute die grundsätzlichen Saunaregeln bekannt. Hängen Sie trotzdem gut sichtbar eine Tafel mit den Regeln auf, damit keine in Vergessenheit gerät. Wenn Sie oder Ihre Freunde das erste Mal im Leben Saunieren möchten, sollte vorher der Hausarzt befragt werden, um ein ev. Gesundheitsrisiko zu vermeiden.
Unser Tipp für Ihre Sauna:
Achten Sie darauf, dass eine Sauna sauberzuhalten ist. Kontaktoberflächen (Liegen, Fußboden etc.) müssen regelmäßig mit Wasser und Seife gereinigt und desinfiziert werden, da im feuchtwarmen Saunaklima verschiedene Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze gedeihen. Sorgen Sie ev. dafür, dass in der Nähe der Sauna stets frischgewaschene Liegetücher zur Verfügung stehen.
Holz- und Saunaofen:
Das richtige Holz für die Sauna
Wichtig ist es, das richtige Holz für eine Sauna zu wählen, wobei die Wandverkleidung und die Liegen unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen müssen und daher unterschiedliche Holzarten benötigen.
Für die Wandverkleidung nimmt man entweder nordische Fichte oder Kiefer in gehobenerer Qualität. Jedenfalls nordische Hölzer, da diese langsam wachsen und daher weitestgehend harzfrei sind. Die Hölzer müssen luftgetrocknet sein und vor dem Saunabau nochmals nachgetrocknet werden.
Saunabänke werden aus speziellem Weichholz - z.B. Abachi -gefertigt und leiten daher besonders wenig Wärme.
Saunaofen und Steuerungsgerät
Früher wurden Saunen mit Holzöfen beheizt. Heute kommen fast ausschließlich Elektroöfen zum Einsatz in der Sauna, da diese die einfachste und preiswerteste Möglichkeit darstellen. Wichtig ist, daß die Leistung auf die Größe der Sauna abgestimmt ist.
Das Steuerungsgerät hält die von Ihnen vorgewählte Temperatur konstant und ist idealerweise mit einer Zeituhr ausgerüstet, damit Sie die Sauna auch einschalten können, bevor Sie nach Hause kommen. Die Installation des Saunaofens sowie des Steuerungsgerätes darf aus Sicherheitsgründen nur ein konzessionierter Elektriker vornehmen.
Quelle: red./baumax










