Die richtige Pflege bei Zimmerpflanzen

Die Wachstumsfaktoren für Pflanzen sind Nährstoffe, Sauerstoff, Wasser, Licht, Luftfeuchtigkeit und Umgebungstemperatur.
Pflanzenerde
Die richtige Erde ist die Grundvoraussetzung, dass Pflanzen gedeihen können. Unter Blumenerden gibt es sehr unterschiedliche Produkte. Ein Qualitätsprodukt muss folgende Kriterien erfüllen:
* der Pflanze sicheren Halt geben genügend Wasser speichern
* für gute Bodendurchlüftung sorgen
* sichere Nährstoffversorgung durch wirkungsvolle Dünger gewährleisten
* frei von Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern sein
Richtig umtopfen
Zimmerpflanzen müssen - je nach Wachstum - alle 1 bis 3 Jahre umgetopft werden. Ein untrügliches Zeichen, dass dies notwendig ist, ist wenn unten aus dem Topf Wurzeln kommen und der gesamte Wurzelballen stark durchwurzelt ist. Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr, außer bei Frühjahrsblühern, die erst nach der Blüte umgetopft werden.
Verwenden Sie nur Töpfe mit einem Abzugsloch und legen Sie als Drainage Kieselsteine oder Leca ein. Nach dem Umtopfen wird 4 bis 6 Wochen nicht gedüngt und nur mäßig gegossen.
Ausgewachsene Pflanzen können länger im Topf bleiben, allerdings sollte von Zeit zu Zeit die oberste Erdschicht ausgewechselt werden, da sich darin Düngerreste und schädliche Bestandteile des Wassers ansammeln.
Düngen
Beachten Sie bitte, dass viele Pflanzengruppen spezielle Ansprüche haben und daher einen Spezialdünger benötigen. (Orchideen, Bonsai, Kakteen, Blütenpflanzen). Wichtig ist, dass der Dünger alle Nährstoffe in ausgewogener Form enthält. Gedüngt wird in der Wachstumszeit, d.h. von März langsam beginnend bis August.
Gießen
Richtig gegossen wird nach Bedarf, d.h. man überprüft die Feuchtigkeit der Erde mit dem Finger und indem man den Topf aufhebt. Prinzipiell wird in größeren Abständen, dann aber gründlich gegossen. Der Wurzelballen sollte nicht ständig feucht sein, Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Die Umgebungstemperaturen wirken sich entscheidend auf den Wasserbedarf der Pflanze aus. Verwenden Sie stets zimmerwarmes Wasser, Regenwasser ist Leitungswasser vorzuziehen. Wasser über Nacht stehen lassen senkt zudem den Kalkgehalt. Blumentöpfe können auch von Zeit zu Zeit in Wasser getaucht werden, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen.
Licht bei Zimmer-Pflanzen
Der Lichtanspruch der jeweiligen Pflanze ist genau zu beachten und die Pflanze dem geplanten Standort entsprechend auszuwählen. Mit zunehmender Entfernung vom Fenster kann das Licht nicht mehr ausreichend sein. Abhilfe könne Sie schaffen, wenn Sie eine spezielle UV-Pflanzenbeleuchtung installieren, die Sie 8 Stunden pro Tag einschalten.
Vorsicht: Bei geschlossenen Fenstern kann es zu hohen Einstrahlungstemperaturen kommen und infolge zu Brandflecken auf den Blättern.
Luftfeuchtigkeit bei Zimmer-Pflanzen
Ist meist im Winter ein Problem. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit mittels eines Hygrometers und schaffen Sie gegebenenfalls Abhilfe mit einem Luftbefeuchter, Zimmerbrunnen oder Aquarium. Pflanzen, die sehr hohe Luftfeuchtigkeit brauchen, können regelmäßig besprüht werden.
Umgebungstemperatur bei Zimmer-Pflanzen
Die Temperaturansprüche der einzelnen Pflanzen sind sehr unterschiedlich, im allgemeinen aber im Winter und in der Nacht kühler als im Sommer und am Tag.
Vermeiden Sie unbedingt kalte Zugluft.
Weitere Tipps:
* Pflanzen nicht zu dicht stellen, damit Sie sich nicht gegenseitig bedrängen.
* Pflanze und Erde immer sauber halten, alte Pflanzenteile entfernen, um Krankheiten zu vermeiden
* Bereits erkrankte Pflanzen isolieren
* Blätter regelmäßig reinigen, damit das Licht zur Pflanze kommt und die Atemöffnungen nicht verstopft werden
Quelle: red./baumax










