Wissenswertes über Nützlinge und Schädlinge im Garten
- Das richtige Erkennen von Nützlingen und Schädlingen im Garten ist wichtig, um Erstere zu schützen und Zweitere bekämpfen zu können.

Die Larven von Schlupfwespen verzehren Blattläuse, Schildläuse, Miniermotten, Schildläuse und viele andere Schädlinge. Raubmilben ernähren sich von Spinnmilben.
Nicht zu vergessen ist auch der Nutzen von Spinnen, deren Hauptnahrung Fliegen, Mücken und Blattläuse sind, der von Igel und Wiesel, Eidechsen, Blindschleichen, Fröschen und Kröten, die bei der Bekämpfung von Nacktschnecken helfen und der Spitzmaus oder verschiedener Vogelarten die auf Insektenjagd gehen. Wer diese Tiere möglichst wenig stört bzw. Ihre Anwesenheit durch Nistkästen oder Unterschlupfmöglichkeiten unterstützt, hat damit Verbündete gegen viele Schädlinge gewonnen.
Schädlinge:
Diese sollten klar identifiziert werden, bevor Ihnen zu Leibe gerückt wird. Nachfolgend werden kurz die wichtigsten tierischen und pflanzlichen Schädlinge (Krankheiten) beschrieben, welche Ihren Garten beeinträchtigen können. Idealerweise besorgen Sie sich einen Ratgeber, in welchem die Schädlinge und die durch sie verursachten Schäden bzw. Schadbilder an den Pflanzen bildlich dargestellt sind.
Bakterien können Obst, Gemüse und Zierpflanzen befallen. Diese Erkrankungen erfolgen über die Pflanzensäfte. Bakterien befallen überwiegend kranke und geschwächte Pflanzen über Wunden. Gegen Bakterien gibt es keine chemischen Pflanzenschutzmittel. Befallene Gehölze müssen weit zurückgeschnitten bzw. sofort vernichtet werden. Entfernte Pflanzenteile nie kompostieren, sondern verbrennen. Gut gepflegte Pflanzen werden von Bakterien nicht angegriffen.
Pilzerkrankungen treten im Garten in mannigfaltiger Form auf. Dazu zählen z.B. Mehltau und Rosenrost bei Rosen, Monilia, Obstbaumkrebs und Stippigkeit bei Kern- und Steinobst oder Apfelmehltau, Birnengitterrost und Schorf bei Kernobst sowie Graufäule (Grauschimmel, Botrytis) bei Erdbeeren und falscher Mehltau oder Alternaria-Blattfleckenkrankheit, Kraut- und Knollenfäule, Keimlingskrankheiten, Fusariumwelke, Verticilliumwelke und Kohlhernie im Gemüsegarten sowie Kräuselkrankheit an Pfirsichen.
Quelle: red./baumax










