Kontrollierte Wohnraumlüftung

Die Versorgung eines Hauses oder einer Wohnung mit frischer Luft ist unverzichtbar für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner. Früher erfolgte dieser Luftaustausch vor allem durch das regelmäßige Lüften, aber auch unkontrolliert durch jede Menge Undichtheiten im Gebäude selbst. Dichte Gebäudehüllen haben zwar den Energieverbrauch spürbar reduziert, allerdings ist oft auch der erforderliche hygienische Luftwechsel nicht mehr gewährleistet.
Schlechte Luft erkennen wir oft erst, wenn wir einen Raum verlassen und wieder zurückkommen. In einem 16 m2 Raum, in dem 2 Leute schlafen, ist nach ein bis zwei Stunden ein CO2-Schwellenwert erreicht, der mit einer gesunden Raumluft nichts mehr zu tun hat.
Eine Lüftungsanlage sorgt für gute Raumluft
Mit der Lüftungsanlage übernimmt ein technisches Gerät die Luftzusammensetzung. Schadstoffe werden laufend abgeführt und der Sauerstoffanteil ist das ganze Jahr über optimal. In Räumen, in denen Gerüche und Feuchtigkeit entstehen (WC, Bad, Küche) wird die Luft abgesaugt, in den Hauptwohn- und Schlafräumen wird frische Luft zugeführt. Beide Luftströme werden über einen Wärmetauscher geführt. Dort übernimmt die einströmende Luft die Wärme von der ausströmenden Luft. Dadurch kommt es zu keinen Energieverlusten.
Die Wärme, die durch regelmäßiges Öffnen der Fenster im Winter verloren geht, bleibt im Raum. Wärmeverluste durch Lüften werden um 90% reduziert.
Quelle: red./baumax










