25.1.2010 11:37

AdvertorialAlarmanlage JA oder NEIN?

Bei Wohnobjekten, wo leicht erreichbare Fenster bzw. Balkon- oder Schiebetüren vorhanden sind, empfiehlt es sich, neben mechanischen Sicherungen (z. B. Gitter, Rollläden) auch den Einbau einer Alarmanlage zu überlegen. Sie ist eine Ergänzung der mechanischen Sicherungen, kein Ersatz dafür.

Die Universität Graz hat in einer Studie festgestellt, dass Alarmanlagen über 60% der Einbrecher abschrecken. Dies ist der höchste zu erreichende Abschreckungsgrad. Eine Alarmanlage wird daher bei genannten Objekten empfohlen. Das Vorhandensein einer solchen Anlage muss deutlich erkennbar sein. Dies wird durch eine Außensirene mit Blitzleuchte erreicht.

Tipps für den Einbau:

Die Kriminalprävention empfiehlt den Einbau von Alarmanlagen nur durch eine Fachfirma. Auch ist eine regelmäßige Wartung der Anlage durch den Fachmann notwendig.

Der Einbau sollte durch einen konzessionierten Alarmanlagenerrichter nach den VSÖ (Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs) oder VdS- (Verband der deutschen Sachversicherer) Richtlinien erfolgen.

Achten Sie auf die Vignette!
Bereits bei den Angeboten sollten Sie darauf achten, dass bei allen Produkten VSÖ- oder VdS- Prüfnummern angeführt sind. Zu empfehlen ist weiters der Abschluss eines Installationsattestes. Dies ist von der Errichterfirma, von der Versicherung und vom Betreiber zu unterschreiben. Damit sind die Richtlinien des VVÖ (Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs) erfüllt und der vereinbarte Versicherungsschutz gewährleistet.

Bei der Auswahl der Alarmanlagen ist zu beachten:
Eine Außenhautsicherung bedeutet, dass an allen Öffnungen Melder einen Einbruch anzeigen würden. Bei der Raumsicherung (Raumschutz) werden nur jene Räume gesichert, in denen Wertgegenstände aufbewahrt werden, weiters zentrale Räume des Hauses. Meist ist eine Raumsicherung leichter zu montieren. Eine Außenhautsicherung ist aufwendiger bei der Montage, hier muss genau auf den Bedarf abgestimmt werden. Beratung darüber ist wichtig. Die Energieversorgung muss durch zwei unabhängige Systeme (Netz und Akku) erfolgen. Ein sogenannter Letztalarm ist vorzusehen.

Bei der Frage der Bedienung der Anlage (d. h. wie sie eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird) sollten Sie auf möglichst einfache und von allen Benützern akzeptierte Geräte zurückgreifen. Zu empfehlen sind Blockschlösser, Schlüsselschalter oder Code-Tastaturen.

Die Scharfschaltung darf nur bei voller Funktion der Anlage möglich sein.
Ein Überfallschutz ist ebenfalls zu empfehlen; hier kann bei Gefahr der Alarm mit einem Schalter ausgelöst werden. Die Außensirene sollte möglichst hoch oben am Objekt, keinesfalls in Griffhöhe etc., montiert werden.

* Im Idealfall beginnt Sicherheit bei der Planung. Machen Sie eventuelle Architekten rechtzeitig auf Ihre Wünsche in Punkto Sicherheit aufmerksam.

* Oft wird gefragt, ob eine Alarmanlage selbst montiert werden kann. Davor wird dringend abgeraten, einzig eine Leerverrohrung, unabhängig vom Stromnetz, kann vorgesehen werden.

* Grundsätzlich werden nur verkabelte Alarmanlagen empfohlen; bei Funkalarmanlagen ist das Risiko einer zusätzlichen Fehlerquelle gegeben.


Alarm - Wohin?

* Die Alarmabgabe sollte akustisch (Sirene), optisch (Blinklicht) und über Telefonleitung erfolgen.

* Bei stillem Alarm erfolgt über Telefon die Verständigung einer Einsatzorganisation. Wir empfehlen die Anschaltung mit digitalen Systemen zu Bewachungsfirmen oder Firmen mit ständig besetzten Notrufeinsatzzentralen. Hier kann überprüft werden und es ist eine Reduzierung von unnötigen Polizeieinsätzen möglich.

* Sollte kein stiller Alarm vorhanden sein, werden zwei sabotagegesicherte, eigenversorgte Außensirenen mit Blitzleuchte empfohlen. Die Außensirenen sollten möglichst schwer erreichbar, eine deutlich sichtbar, die andere eher versteckt, montiert werden.



Quelle: red./BPD Wien

25.1.2010 11:37
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