Schwitzen Sie sich gesund: Jetzt stehen Sauna & Co. wieder im Wellness-Mittelpunkt
- Rund 3 Mio. Österreicher gehen öfters in die Sauna
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Wie sagt man in Finnland doch so schön: "In der Sauna verraucht der Zorn!" Das dürften sich auch Frau und Herr Österreicher zu Herzen nehmen, denn laut einer Umfrage gehen rund 3 Millionen Österreicher öfters in die Sauna und genießen die positiven Auswirkungen auf Körper und Seele. Tatsächlich stärkt regelmäßiges Saunieren das Immunsystem und aktiviert den Stoffwechsel! Mit den folgenden Tipps sind Sie beim Saunieren auf der sicheren Seite.
1. Zeit nehmen!
Es ist außerordentlich wichtig, dass man für's Saunabad mindestens drei Stunden reserviert. Immerhin sollten 2-3 Saunagänge und entsprechende Ruhe- und Erholungszeiten eingeplant sein. Vor Eintritt in die Saunakammer unbedingt duschen, den Körper gut abtrocknen und anschließend ein warmes Fußbad nehmen. So treten nach dem Saunabad garantiert keine Kopfschmerzen auf!
2. Nur so lange, wie es gut tut!
Sauna-Neulinge sollten es vorsichtig angehen und zunächst nur 5 bis 7 Minuten in der heißen Kammer verweilen. Wichtig: Der erste Weg führt nach unten. Immerhin herrschen auf der zweiten Stufe 70 bis 80 Grad, ganz unten 60 bis 70!
Danach unter die kühle (nicht eiskalte!) Brause gehen. Der Neuling sollte das eiskalte Tauchbecken meiden. Grund: Der Kälteschock nach der anregenden Wirkung der Wärme kann zu Übelkeit und Erbrechen führen!
3. Nach dem 2. Gang eine Massage!
Auch den 2. Saunagang mit einem warmen Fußbad beginnen. Diesmal darf er 15 Minuten andauern. Eine finnische Faustregel besagt: Lieber kurz und heiß, als lang und warm.
Danach erfolgt die Abkühlung mit dem Kneippschlauch. Anschließend eine halbe Stunde Ruhezeit. Günstig wirkt sich nach dem 2. Saunagang eine Massage aus, weil die Muskulatur schon entspannt und gelockert ist.
4. Jetzt ins Freie!
Auch der 3. Saunagang beginnt mit einem warmen Fußbad. Nach diesem Saunagang geht man ins Freie, egal bei welcher Witterung. Durch die Wärme der Sauna sind die Poren geöffnet und die Hautatmung verbessert sich zusätzlich.
Jetzt könnten Sie ein paar Dehnübungen machen: Die begünstigen nämlich die Beweglichkeit der Wirbelsäule...
5. Auch Kinder mitnehmen!
In Finnland ist es üblich, schon kleine Kinder in die Sauna mitzunehmen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Saunabaden ist schließlich ein Vergnügen für die ganze Familie und in der Regel macht der Gang in die Sauna schon den Kleinsten sehr viel Spaß.
Dabei gilt natürlich: Nur solange sich das Kind dabei auch wirklich wohlfühlt!
6. Sauna gegen Kopfschmerzen!
Richtig angewandt, ist die Sauna ideal zur Behebung von Durchblutungsstörungen. Sehr wirksam ist der Saunabesuch deshalb auch für Migränepatienten, wo die Durchblutungsverbesserung von wesentlicher Bedeutung ist.
Wenn der Saunabesuch trotzdem Auslöser von Kopfschmerzen und Migräneanfällen ist, wurde womöglich auf das warme Fußbad vor dem Saunagang vergessen.
7. Für Geübte: Kaltes Wasser
Für geübte Saunagänger ist der Sprung ins eiskalte Wasser nach der Sauna das Um und Auf! Die Gefäße der Haut ziehen sich zusammen und der Organismus kompensiert die Gefäßverengung mit einer Gefäßerweiterung. Noch mehr Blut wird in die betreffende Region gepumpt.
Die finnischen Kälte-Profis können ein Lied davon singen und stürzen sich auch bei Minusgraden todesmutig in den eiskalten See...
8. Nicht bei Schnupfen!
Regelmäßiges Saunieren stärkt das Immunsystem und hält gesund. Sollte jedoch die Nase wirklich einmal triefen, ist die Sauna tabu. Der Heiß-kalt-Wechsel würde den Infekt nur noch verschlimmern. Übrigens: Hoher Blutdruck, schwache Venen und eine Schwangerschaft sind normalerweise keine Hindernisse, wenn die Temperaturunterschiede nicht zu extrem sind. Im Zweifelsfall den Arzt fragen!










