Schwämme an Obstbäumen

Schwämme an Obstbäumen sind ein Zeichen, dass der Baum krank ist stellenweise bereits abgestorben.
Schadbild:
Wenn Bäume von Schwämmen besiedelt werden, treiben diese spät aus und tragen immer weniger Früchte. Die Fruchtkörper der Pilze wachsen am Stamm oder an größeren Ästen aus dem Holz. Die Baumschwämme sind halbrund geformt, oft sehr zäh, vergleichbar mit Leder, wandern nicht, sondern verharren einige Jahre an der selben Stelle.
Lebensweise:
Bäumschwämme sind Hutpilze und leben saprophytisch, das heißt sie leben von abgestorbenen Pflanzen und Pflanzenteilen. Ihre Lebensenergie beziehen sie aus den organischen Verbindungen der Wirtspflanze, wie beispielsweise Zucker, Stärke oder Eiweiß. Es gibt Pilze wie den Hallimasch, die sich auch von lenbendem Holz ernähren und den Baum zum Absterben bringen. Die Fruchtkörper des Hallimasch leben unter der Baumkrone sowie am Stammgrund.
Vorbeugende Maßnahmen:
- regelmäßiger Baumschnitt
- für eine ausgewogenen Nährstoffversorgung sorgen
- herumliegendes Altholz in der Nähe von Obstbäumen entfernen, da sich darauf saprophytische Pilze ansiedeln
Direkte Maßnahmen:
- entfernen stark wachsender Pilze
- Wunden, aus denen die Pilze herausgeschnitten wurden gut mit Wundwachs bedecken
Quelle: red./www.naturimgarten.at










