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4.5.2009 11:28

Automatische Gartenbewässerung


700 Mio. m3/Jahr beträgt der österreichische Verbrauch an Trinkwasser. Das ist fast ein Viertel des gesamten heimischen Wasserverbrauchs. Dabei ließe sich ein Gutteil davon problemlos einsparen, z. B. mit Hilfe moderner Methoden zur Gartenbewässerung. Bei reduziertem Wasserverbrauch sparen Sie gleich doppelt. Einmal bei den Wasserkosten und nochmals, wenn Sie elektrische Pumpen und Fördersysteme verwenden.

Automatische Bewässerung - die richtige Menge zur richtigen Zeit
Automatische Bewässerung ist nicht nur komfortabler, sondern sorgt auch für optimales Pflanzenwachstum und wirtschaftlichen Umgang mit der Ressource Wasser. Das Wasser muss den Boden gut durchdringen. Grundsätzlich gilt: Lieber seltener aber intensiver bewässern. In Trockenphasen sollte der Regner ca. 20 Minuten an einer Stelle stehen bzw. etwa 10 Liter pro Quadratmeter gegossen werden. Dann genügt es, etwa alle vier Tage zu beregnen.

Zu viel Wasser schwemmt Nährstoffe und Dünger von den Wurzeln weg und behindert die Sauerstoffverteilung im Boden. Mit Trocknungszeiten lässt sich die erwünschte Wurzelentwicklung fördern. Wenn in den oberen Erdschichten kein Wasser zu finden ist, suchen die Wurzeln von selbst in den tieferen Zonen nach Feuchtigkeit.

Tagsüber sollte man nicht gießen, wenn es heiß ist und jeder Wassertropfen wie ein Brennglas wirkt. Zudem lässt die Sonne das Wasser rasch verdunsten. Die Folgen sind hoher Wasserverbrauch und niedrige Effizienz. Der beste Zeitpunkt zum Bewässern ist früh morgens. Wird abends zwischen 21:00 und 22:00 Uhr bewässert, verdunsten immer noch 25 - 30 %. Versorgt der Gartenbesitzer den Rasen hingegen früh morgens gegen 2:00 bis 4:00 Uhr mit lebensspendendem Wasser, liegt die Verdunstung bei unter 10 %. So kann viel Wasser gespart werden. Da niemand gerne um diese Zeit aufsteht um den Wasserhahn im Garten aufzudrehen, bietet es sich an, die Bewässerung automatisch über einen Bewässerungscomputer zu steuern.

Bewässerungscomputer -Bewässerung wie von Geisterhand
Mit Bewässerungscomputern kann jeder Gartenbesitzer zu einer beliebig gewählten Uhrzeit bewässern, ohne selbst vor Ort zu sein. GARDENA Bewässerungscomputer eignen sich zur vollautomatischen Steuerung von Regnern und Tropfbewässerungssystemen. Mit einem zusätzlichen Regen- oder Bodenfeuchtesensor wird nur dann bewäs¬sert, wenn es wirklich nötig ist.

Tropfbewässerungssysteme - Tropfgenaue und individuelle Bewässerung
Die Bewässerungscomputer können auch mit dem GARDENA Micro-Drip-System verbunden werden. Dieses wassersparende System versorgt die Pflanzen tropfgenau und individuell mit dem kostbaren Nass. Die Tropfbewässerung ist flexibel einsetzbar und eignet sich für Ziergarten, Nutzgarten, Balkon, Terrasse oder das Gewächshaus.

Die Wasserersparnis durch das Prinzip der Tropfbewässerung ist enorm. Gegenüber der Flächenbewässerung wurden in Kalifornien in einem Langzeitversuch bei der Bewässerung von Nutzpflanzen Wassereinsparungen von bis zu 75 % erzielt. Die Ursache dafür ist u.a. ein deutlich reduzierter Verdunstungsverlust durch die punktuelle Bewässerung. Zudem gibt es keinen Verlust durch Windverwehung und, bei richtiger Dosierung, durch Versickerung oder Abfließen des Wassers an der Oberfläche.


Quelle: red./baumax

4.5.2009 11:28
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