Werkzeugpflege: Teil 4
Akkugeräte richtig behandeln

Immer mehr Werkzeuge und Geräte sind heute mit Akkus ausgestattet. Dabei kommen meist Akkus mit Nickel-Cadmium-Zellen (NiCd) seltener auch Nickel-Metallhydrid-Zellen (NiMh) zum Einsatz. Erstere sind kurzfristig hoch belastbar, dafür nimmt die Spannung später steil ab. Im Gegensatz dazu geben NiMh-Zellen die Energie auch über eine längere Dauer konstant ab. Auch im unbelasteten Zustand kommt es bei Batterien und Akkus zu einem Ladungsabbau durch Selbstentladung, welche stark von der Lagertemperatur abhängig ist. Da die Selbstentladung bei 30° C doppelt so schnell wie bei 20°C vor sich geht, sollte man darauf achten, akkubetriebene Geräte wohl temperiert aufzubewahren. Auch bei NiMh-Akkus macht sich eine sorgsame Aufbewahrung bei mäßigen Temperaturen durch längere Lebensdauer bezahlt.
Unser Tipp: Akkupflege
Achten Sie beim Laden besonders darauf, dass die Temperatur nicht zu sehr ansteigt - vermeiden Sie daher unkontrolliertes Laden zum Beispiel über Nacht. Zum Memoryeffekt kommt es durch Laden von nur teilweise entladenen Akkumulatoren. Mit jedem weiteren Laden sinkt die Kapazität um ein geringes Maß, bis die Zellen letztendlich unbrauchbar werden. Auch in diesem Punkt sind NiMh-Akkus vorteilhaft. Bedenkenlos kann man sie in jedem Ladezustand sofort ans Ladegerät hängen, ohne auf vorhergehende Entladung achten zu müssen. Doch gilt auch für sie, dass jeder Akku eine limitierte Anzahl von Ladezyklen aufweist. Wird das Gerät wenig benutzt, sollten NiMh-Akkus trotzdem alle 6 bis 8 Wochen nachgeladen werden. Bei NiCd-Akkus ist hingegen stets darauf zu achten, dass sie vor jeder Ladung so weit wie möglich entladen werden.
Quelle: red./baumax










