Schraubendreher und Stemmeisen

Bei den Schraubendrehern haben sich Ausführungen aus hochwertigem Chrom-Vanadium-Molybdän Stahl mit gehärteter Klinge bewährt. Man unterscheidet Elektriker-Schraubendreher mit spannungsisolierten Kunststoffgriffen und Kraftschraubendreher für andere Anwendungen. Bei letzteren ist der Stahlschaft durch den gesamten Griff (meist aus Hartholz) geführt, so dass das Werkzeug notfalls auch ein paar Hammerschläge wegsteckt. Ein typisches Merkmal ist der Sechskant unterhalb des Griffs, an dem man zur Verstärkung des Drehmoments mit einem Gabelschlüssel ansetzen kann. Es gibt auch Varianten mit durchgehend sechskantig ausgeführtem Schaft.
Hochwertige Griffe sind mit einer rutschsicheren Oberfläche ausgestattet und haben eine Form, die optimale Kraftübertragung erlaubt.
Phasenprüfer nennt sich ein Spezial-Schraubendreher mit eingebauter Glimmlampe. Bei Kontakt mit einem Strom führenden Metallteil (Pol einer Steckdose, Drahtende) leuchtet sie auf.
Unser Tipp:
Die Klingen von Schraubendrehern mit der Bezeichnung Slip-Stop" sind mit einer lasergefrästen Spezial-Profilierung versehen, die für besonders festen Halt im Schraubenkopf sorgt. Dank feinverzahnter Flanken, die sich im Antrieb verkrallen, rutscht man auch bei Schlitzschrauben selten ab und kann mehr Kraft übertragen.
Ein kräftiges Stemmeisen benötigen Sie etwa zum Einbau eines Türschlosses oder wenn an klemmenden Türen, Fensterläden etc. Material in dünnen Schichten abgehoben werden muss. Darüber hinaus kann es auch beispielsweise beim Entfernen eines alten Bodenbelages sehr hilfreich sein. Achten Sie auf eine gute Stahlqualität. Für den universellen Gebrauch sind Ausführungen mit schlagfestem Kunststoffheft zu empfehlen.
Quelle: red./baumax










