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21.4.2009 18:03

Fleisen verlegen, Fugen und Anschlussfugen


Fliesen verlegen:

Im Heimwerkerbereich wird praktisch ausschließlich die Dünnbettmethode verwendet, im Gegensatz zur früher üblichen Dickbettmethode. Wichtig ist, dass je nach räumlichen Bedingungen und thermischer Beeinflussung der richtige Klebemörtel gewählt wird. Beachten Sie unbedingt die Herstellerhinweise.

Der Fliesenkleber wird mit der Glättkelle gleichmäßig aufgetragen und dann mit der passenden Zahnspachtel durchgekämmt.
Tragen Sie immer nur soviel auf, wie Sie in 15 Minuten verarbeiten können.

Die Fliesen werden ins Kleberbett eingeschoben (zuerst an die Nachbarfliese anlegen und von dieser wegziehen, um ein Herausquellen des Klebers zu vermeiden!) und fest angedrückt . Bei Wandfliesen werden zur Erzielung eines regelmäßigen Fugenverlaufes Fugenkreuze verwendet.

Fugen:

Fugen sind ebenfalls Gestaltungselemente. Daher werden diverse Farbnuancen angeboten. Kriterien für die Auswahl des richtigen Fugenmörtels sind die Fugenbreite und der Einsatzort (siehe "Einsatzbereiche"). Die Fugen müssen sauber, trocken und frei von Kleberresten sein. Der Fugenmörtel wird händisch oder mit dem Rührquirl angemischt.

Bei Wandfliesen wird der Fugenmörtel diagonal zum Fugenverlauf mit dem Fugengummi oder dem Fugenbrett eingearbeitet.

Überschüssiges Fugenmaterial wird möglichst sauber diagonal abgezogen. Bei Bedarf wird nach kurzer Zeit nochmals nachgefugt.

Bei Bodenfliesen wird der Mörtel mit dem Gummiwischer diagonal eingeschlämmt, die Reste werden abgezogen.

Nach dem Ansteifen werden die Fliesen mit einem feuchten Schwamm gereinigt und abschließend mit einem trockenen, weichen Tuch poliert.

Anschlussfugen:

Wo verschiedene Materialien und/oder Bauteile zusammentreffen, z. B. am Übergang von Wand- zu Bodenfliesen, wird elastisch verfugt. Vor dem Ausfugen mit Silikon wird die Verwendung eines Primers und danach Silikonglättmittel empfohlen. Im Sanitärbereich findet pilzhemmendes Sanitärsilikon Verwendung. Dehnungsfugen bei Marmor/Naturstein werden mit Marmorsilikon ausgefüllt. Im Außenbereich wird alle 20 m2 eine Dehnungsfuge angelegt.

Quelle: red./baumax

21.4.2009 18:03
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