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16.12.2009 10:58

Wissenswertes über HDTV

  • Mit dem HD-ready-Logo gekennzeichnete Geräte erfüllen alle Voraussetzungen zur hochauflösenden Wiedergabe

Als Fernsehstandard der Zukunft gilt High Definition Television, kurz HDTV, eine Technologie, die in den USA und Japan bereits flächendeckend verbreitet ist.

Dank der feineren Bildauflösung kann man damit auch brillante Fernsehbilder auf Geräten mit großen Bilddiagonalen genießen, für ein perfektes Klangerlebnis sorgt der dazugehörige Raumklangeffekt. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 zeigte erstmals auch in Europa, welche Möglichkeiten der neue Standard bietet. Um in den Genuss von HDTV zu kommen braucht man einen HD-tauglichen Bildschirm und einen Decoder zur Umwandlung der digitalen Signale.

Auf die Bildauflösung kommt‘s an:
Jeder der digital fotografiert, weiß, dass mehr Pixel in der Regel ein besseres Bild ergeben. Mit dieser einfachen Formel ist auch die HD-Auflösung rasch erklärt. Während Fernsehbilder nach dem bislang üblichen PAL-Standard nur rund 400.000 Pixel (Bildpunkte) erreichen, kann HDTV bis zu 2 Mio. Pixel übertragen.

Mit dem HD-ready-Logo gekennzeichnete Geräte erfüllen alle Voraussetzungen zur hochauflösenden Wiedergabe da sie:

• eine physikalische Auflösung von mindestens 720 (bzw. 1080) Zeilen haben

• das Breitbildformat (16:9 = Widescreen) unterstützen

• mit Analogeingängen (YPbPr) zur Video- und DVD-Übertragung ausgestattet sind

• optional sind HDMI oder DVI-Schnittstellen zur volldigitalen Audio- bzw. Videoübertragung

Generell können alle HD-fähigen Bildschirme, Decoder, Recorder etc. die beiden HDTV-Formate 720 u. 1080 verarbeiten und darstellen.

Kasten:

Set-Top-Box (Decoder) - andere Bezeichnungen für Digitalempfänger (Receiver). Achtung: es sind einfache Geräte, die nur das empfangene digitale Signal für bestehende TV-Geräte umsetzen und HDTV-taugliche Ausführungen erhältlich! Decoder gibt es als Sologeräte und als integrierte Lösungen in TV-Geräten, Sat-Empfänger und PC-HDTV-Karten. Zur HDTV-Übertragung zwischen verschiedenen Geräten - z.B. zwischen Set-Top-Box und Bildschirm - braucht man die passende Verbindung: einen Komponentenanschluss nach DVI- oder HDMI-Spezifikation.

DVI - Das Digital Visual Interface überträgt das Bildsignal inklusive Kopierschutz digital.

HDMI steht für High Definition Multimedia Interface, überträgt Bild und Ton digital, zudem unterstützt es ebenfalls den von den Herstellern verlangten Kopierschutz. Hochauflösende Programme verwenden diesen Kopierschutzstandard, ohne ihn bleibt der Bildschirm schwarz.

YpbPr - analoger Komponentenanschluss mit drei cinchartigen Steckverbindungen: Y, PB/CB und PR/CR. Das Komponentenvideosignal YPbPr überträgt Helligkeitsinformation Y und die zwei Farbdifferenzinformationen Pb und Pr getrennt und bietet damit ein besseres Bild als andere Signale wie beispielsweise FBAS, Y/C oder S-Video. Ob HDMI oder DVI, der Komponentenanschluss YPbPr ist in jedem Fall erforderlich.

Quelle: red./baumax

16.12.2009 10:58
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