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23.4.2009 20:13

Brandschutz


Heimrauchmelder
Die meisten Brandopfer kommen nicht durch Flammen, sondern durch dabei entstehende giftige Gase ums Leben. Heimrauchmelder messen die Konzentration der Rauchpartikel in der Luft. Ist eine bestimmte Dichte erreicht, wird ein pulsierender Alarmton ausgelöst. Sie werden so zu einem Zeitpunkt gewarnt, an dem eine Flucht noch möglich ist. Montieren Sie Rauchmelder mindestens in den Schlafräumen und im Vorraum. Heimrauchmelder müssen der ÖNORM EN 14604 entsprechen.

Jeder Melder sollte zumindest über drei wichtige Kontrollfunktionen verfügen:

1. Testknopf zum Prüfen des Alarmtones.

2. Optisches Blinksignal, das Funktion und Einsatzbereitschaft des Melders anzeigt.

3. Akustisches Signal bei notwendigem Batteriewechsel, das mindestens 30 Tage lang ertönt, um auch noch nach einem Urlaub auf die Erneuerung der Batterie hinzuweisen.

Feuerlöscher immer griffbereit haben
Bei einem Brand ist keine Zeit, lange nach einem Feuerlöscher zu suchen. Der Brand hat dann bereits ein zu großes Ausmaß erreicht, um etwas mit einem tragbaren Feuerlöscher auszurichten. Feuerlöscher sollten daher dort aufbewahrt werden, wo ihn alle im Haushalt lebenden Personen rasch finden. Für jeden privaten Haushalt empfiehlt sich zumindest ein tragbarer Feuerlöscher.

Richtig löschen
Feuerlöschgeräte sind mit verschiedenen Löschmitteln gefüllt. Die wichtigsten sind Wasser, Schaum, Pulver und Kohlendioxyd. Für den Haushalt ist Wasser das geeignete Löschmittel, mit Ausnahme von Fettbränden. Diese dürfen auf keinen Fall mit einem Wasserlöscher bekämpft werden, denn dadurch entsteht eine Stichfl amme, die mehrere Meter hoch sein kann. Am wirkungsvollsten können Fettbrände mit einem Deckel oder einer Decke/Löschdecke erstickt oder mit einem Feuerlöscher für Brandklasse B bekämpft werden.

Der richtige Feuerlöscher
Das Feuerlöschgerät sollte der ÖNORM EN 3 entsprechen. Im Fachhandel oder in Baumärkten werden Geräte mit einer Füllmenge zwischen einem und zwölf Kilogramm bzw. Litern angeboten. Für den Heimbereich ist eine Füllmenge von mindestens sechs Kilogramm empfehlenswert.

Brennendes Fett
Heißes Fett nie unbeaufsichtigt am Herd stehen lassen. Vor allem altes Öl entzündet sich sehr leicht. Wenn sich ein Brand entwickelt, darf er auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden, sondern soll mit einem Deckel oder einer Decke erstickt bzw. mit einem Feuerlöscher für Brandklasse B gelöscht werden.

Kindersicherung
Streichhölzer und Feuerzeuge üben auf Kinder eine große Faszination aus. Gerade deshalb sollte man sie für die Kleinen unerreichbar aufbewahren.

Asche entsorgen
Zigarettenasche hat nichts in Papierkörben und Abfallkübeln zu suchen. Auch die Asche aus dem Ofen frühestens am nächsten Tag entsorgen. Somit ist gewährleistet, dass sie nicht mehr genug Wärme enthält, um Abfälle zu entzünden. Rauchen im Bett mag vielleicht entspannend sein, es kann aber auch tödlich enden.

Kurzschluss
Elektrische Geräte immer ausstecken, wenn sie nicht benutzt werden. Defekte elektrische Kabel, Geräte, Stecker und Schalter immer sofort von einem Fachmann reparieren lassen, denn bei einem Kurzschluss entstehen Funken und Wärme, die zu Bränden führen können.

Wärmestau vermeiden
Kleider lieber auf einem Wäscheständer und nicht auf Wärmegeräten trocknen. Besonders bei Heizlüftern kann es durch das Verdecken der Lüftungsschlitze zu einem Wärmestau kommen.

Abstand halten
Öfen und Rauchrohre müssen mindestens einen halben Meter von brennbaren Materialien entfernt sein. Der Abstand sollte bei offenen Kaminen mindestens einen Meter betragen. Achten Sie darauf, dass Ihr Fernsehgerät mindestens fünf Zentimeter rundum freisteht, so dass die Wärme, die das Gerät produziert, ungehindert abziehen kann. Brennende Kerzen und Petroleumlampen sollten nie unbeaufsichtigt herumstehen, schon gar nicht in der Nähe von brennbaren Materialien. Am besten stehen sie auf einer nicht brennbaren, hitzefesten Unterlage.


Quelle: red./baumax

23.4.2009 20:13
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