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7.4.2009 16:41

Was sind die Vorteile einer Fußbodenheizung?

1. Die optimale Wärmeverteilung! Die Wärme dringt gleichmäßig in den gesamten Körperbereich und steigt nicht nutzlos an die Zimmerdecke

2. Bewahren Sie daher warme Füße und einen kühlen Kopf! Behagliches Wohnen mit angenehm warmer Oberfläche, wo Sie Ihre Kinder beruhigt spielen und sich aufhalten können

3. Der ideale Energiesparmeister!

4. Da keine störenden Heizkörper zu sehen sind, steht Ihnen die gesamte Wohnfläche zur individuellen Gestaltung zur Verfügung. - Auch der Pflegeaufwand bleibt dadurch gering.

5. Aufgrund der großen Wärmefläche sind niedrigere Temperaturen notwendig, um die ideale Zimmertemperatur zu erreichen - gleichzeitig sparen Sie Energiekosten bis zu 12%.

6. Da die Wärme von unten gleichmäßig verteilt wird, wird verhindert, dass die Wände "schwitzen" und sich Schimmelpilz bildet.

7. Auf beheizten Böden gibt es deutlich weniger Milben und Pilzsporen.

8. Sie garantiert für gesundes Heizen! Allergiker können aufatmen, da sich die Wärme gleichmäßig vom Boden im Raum verteilt und keine unangenehmen Staubaufwirbelungen entstehen. Da die Oberfläche lauwarm ist, ist, obwohl viele anderer Meinung sind, die Krampfadergefahr geringer.

9. Es reicht eine niedrige Vorlauftemperatur aus (unter 35°C), um in Kürze eine behagliche Wärme zu verspüren.

10. Das Bauministerium empfiehlt eine Fußbodenheizung als optimale Kombination zu alternativen Energiequellen.

Wissenswertes über Fußbodenheizung

Bei der Verlegung von Parkettböden auf Fußbodenheizung müssen die nachfolgend aufgeführten Regeln, die prinzipiell auch für Textil- und Kunststoffbeläge gelten, genau eingehalten werden. Schwimmend verlegte Parkettarten sind nicht empfehlenswert. Vollflächig verklebte Arten sind aber vor allem bei größeren Flächen im allgemeinen vorzuziehen.

Die Parkettoberflächen-Temperatur sollte längerfristig (u.a. aus physiologischen Gründen) ca. 26 °C nicht überschreiten. Dies ist bei jeglicher Art von Heizsystemen vorteilhaft.

Der Wärmedurchlasswiderstand des Belages sollte ca. 0,17 m2K/W nicht übersteigen. Parkettböden liegen im idealen Bereich, meist zwischen 0,035 bis 0,14 m2K/W.

Wärmedurchlasswiderstand von einigen Parkettarten

Klebeparkett 8 mm, verklebt, 0,04 m2K/W
2-Schicht Klebeparkett 10 mm, verklebt, 0,06 m2K/W
2-Schicht Klebeparkett 13 mm, verklebt, 0,09 m2K/W
2-Schicht Klebeparkett 21 mm, verklebt, 0,13 m2K/W
3-Schicht-Parkett 14mm schwimmend verlegt, ca. 0,17 m2K/W

Eine sorgfältige und fachgerechte Herstellung des Unterlagsbodens (Festigkeit, speziell Oberflächenfestigkeit, usw.) ist für eine gute Qualität bei allen Arten von Belägen wichtig.

Die Heizungsrohre müssen mindestens 30 mm vom Zementunterlagsboden überdeckt sein. Maximale Feuchtigkeitswerte des Unterlagsbodens (Estrich), gemessen mit dem CM-Gerät: Zement 1,3 %; Fliessanhydrit ca. 0,3 %

Nachdem der Unterlagsboden im wesentlichen seine Endfestigkeit erreicht hat, ist die Heizung während mindestens 14 Tagen in Betrieb zu nehmen. Dabei genügt es, wenn mit ca. 2/3 der späteren maximalen Vorlauftemperatur gefahren wird. In der Mitte der Vorheizperiode muss die Leistung während mindestens zwei Tagen auf das Maximum gestellt werden. Ein bis zwei Tage vor der Verlegung ist die Heizung abzuschalten oder, je nach Aussentemperatur, so weit zu reduzieren, dass die Oberflächentemperatur des Unterlagsbodens ca. 20 °C nicht übersteigt. Bei Fertigparkett kann die Heizung ca. 1 - 2 Tage nach dem Verlegen, bei konventionellem Klebeparkett ca. 1 - 2 Tage nach dem Versiegeln, am besten stufenweise (ca. 5 °C/Tag) wieder in Betrieb gesetzt werden.

Die bei größeren Flächen im Estrich angebrachten, angeschnittenen Schwindfugen müssen vor der Verlegung mit Polyester, Epoxydharz, o.ä. ausgegossen werden. Baudehnungsfugen, oder vom Heizungstechniker als unbedingt nötig erachtete Dilatationsfugen, müssen im Belag übernommen werden.

Fachgerechte Verlegung des Oberbelages nach den Vorschriften des Herstellers. Die Verlegeregeln sind bei Verlegungen auf Bodenheizung besonders sorgfältig zu beachten. Parkett vor der Verlegung nicht in feuchten Räumen lagern.

Als Versiegelungsmittel werden wie üblich Wasserlacke oder DD-Lacke eingesetzt. In einzelnen Fällen ist ein weniger fugenverklebender Öl-Kunstharzlack in Betracht zu ziehen. Bei der Verwendung von Wasserlacken empfehlen wir wegen der geringeren Fugenverklebung den Einsatz der Grundierung Prime oder Seal.

Bei Holzarten mit höherem Schwind- und Quellmaß (z.B. Buche) muss während der Heizperiode mit etwas größeren Fugen und Schüsselungen gerechnet werden. Durch die Einhaltung eines gesunden Raumklimas (20 - 22 °C und ca. 40-50% rel. Raumluftfeuchtigkeit) kann dieser Erscheinung entgegengewirkt werden. Zudem ist das Aufstellen von Raumluftbefeuchtern im Interesse des Wohlbefindens der Bewohner und ist deshalb während der Heizperiode zu empfehlen.

Im Rahmen dieser kurzen Hinweise ist selbstverständlich der umfangreiche Komplex wegen der Vielfalt an Fußbodenheizungs- und Parkettvarianten nicht vollständig zu behandeln. Wir bitten Sie deshalb, allfällige Fragen an Linea Ultima zu richten.

Wie vertägt sich Parkett und Fußbodenheizung?

Ein Parkettfußboden verbreitet eine behagliche Raumatmosphäre. Mit seiner perfekt versiegelten oder samtig geölten Oberfläche verführt der natürliche Bodenbelag zum barfußlaufen. Vollkommen erscheint der Wohnkomfort, wenn der Boden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet und angenehm temperiert ist. Wohlige Wärme unter den Füßen liegt im Trend. Immer mehr Bauherren statten ihr Domizil - ob neu oder modernisiert - mit einer Fußbodenheizung aus. Mittlerweile ist die Technik in fast jedem zweiten Ein- oder Zweifamilienhaus zu finden. Eine Fußbodenheizung bietet nicht nur ein angenehmes Wohnklima, sie ist sparsam im Verbrauch, hygienisch und bietet mehr Spielraum bei der innenarchitektonischen Gestaltung.

Grundsätzlich eignen sich die meisten Parkettbeläge zur Verlegung auf beheizten Unterkonstruktionen. Vorzugsweise sollte ein 2-Schicht-Parkett verwendet werden, und eine maximale Holzstärke bis zu 22 mm ist bedenkenlos verwendbar.

Der Wärmedurchlasswiderstand muss möglichst gering sein, damit die Wärme schnell aus dem Unterboden über das Holz weitergegeben werden kann. Laut Ö-Norm muss ein vollflächig verklebter Parkettfußboden verwendet werden. Die geklebte Verlegung des Parkettbodens verhindert, dass sich isolierende Luftschichten zwischen Parkett und Unterboden bilden können und ermöglicht den geringsten Wärmedurchlasswiderstand. So kann die Wärme fast ungehindert und zügig weitergeleitet werden.

Wichtig zu wissen: Auf Parkettfußböden mit Fußbodenheizung sollten möglichst nicht noch dicke Teppiche gelegt werden. Es besteht die Gefahr eines Wärmestaus: Die Wärme wird nicht an den Raum abgegeben, sodass der Thermostat im Zimmer die Wassertemperatur im Heizungssystem erhöht, weil er eine niedrige Raumtemperatur registriert. Und das kann teuer werden. Die Heizkosten steigen, im schlimmsten Fall treten Schäden am Parkett und an der Unterkonstruktion auf.

Optimaler Wärmekomfort erfordert eine sorgfältige Planung und eine fachgerechte Ausführung der Heizkonstruktion, des Estrichs und der Parkettarbeiten. Wichtig ist auch, den künftigen Bodenbelag schon in der Planungsphase des Heizsystems zu berücksichtigen. Nur so lassen sich später die Überraschungen beim Betrieb der Fussbodenheizung vermeiden, der Parkettlegermeister weiß Bescheid und kann umfassend beraten.


Quelle: Quelle: red./www.meinparkett.at

7.4.2009 16:41
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