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6.5.2009 16:10

Fertig- oder Architektenhaus? Holz- oder Ziegelbauweise? Wiederverkaufswert?

  • Worauf Sie bei der Hausplanung achten sollten
  • Die besten Argumente für die Fertigteilbauweise

Die Fertighausbranche hat den Architekten in den vergangenen Jahren zahlreiche Kunden gekostet. Der Grund: Viele Vorteile des Fertighauses haben sich mittlerweile herumgesprochen. Die besten Argumente
für die Fertigteilbauweise:

● Zeitersparnis: deutlich kürzere Bauzeit (im Schnitt komplett fertig in zehn Monaten statt in 28 Monaten bei konventionellem Bau), sehr häufig wird auch eine Bauzeitgarantie angeboten.

● Kosten und Behördenaufwand: Fixpreisgarantie ist mittlerweile Standard. Die Kosten können also im Vorhinein genau geplant werden. Die meisten Hersteller übernehmen auch sämtliche zwingenden Behördenwege – manche bieten sogar die Grundstückssuche an!

● Klare Strukturen: ein einziger Ansprechpartner bei der gesamten Bauausführung sowie bei Problemen (zumindest in der Variante „schlüsselfertig“).

● Bessere Vorstellung des Endprodukts sowie Technikerfahrung: Meist ist die Vorab-Besichtigung der Modelle in einem Musterhauspark möglich. Die Haustechnik (etwa Gerätekombinationen) ist standardisiert und erprobt.

Drum prüfe, wer sich bindet. Dennoch sollten zukünftige Bauherren die Angebote der Fertighausproduzenten sehr genau prüfen. Einige Rahmenbedingungen können genauso mit einem Baumeister vereinbart werden, und in manchen Fällen ist der Preisvorteil nur bedingt gegeben. Grundsätzlich: Vor- und Nachteile von Leichtbauten im Vergleich zu Massivbauten sind an sich nicht davon abhängig, ob ein Haus als Fertighaus oder vom Baumeister errichtet wird.

Und: Obwohl die meisten Fertigteilfirmen sehr flexibel sind und es heutzutage sehr wohl möglich ist, auch das „schnelle Haus“ sehr individuell zu gestalten, muss man bei ganz besonders günstigen Modellen möglicherweise mit schlechterer Luftdichtheit der Bauteilanschlüsse und einer etwas eingeschränkten Grundrissgestaltung bzw. Materialauswahl rechnen. Auch der Wiederverkaufswert ist tendenziell etwas niedriger. Ein Besuch in einem der Musterhausparks sowie ein professionelles Beratungsgespräch sind unbedingt empfohlen. Am besten weiß man zu diesem Zeitpunkt bereits, wo, wie groß und in welcher Bauweise das Eigenheim erstellt werden soll.

Quelle: red./Home Sweet Home

6.5.2009 16:10
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