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22.4.2009 14:56

Die Checkliste für Häuslbauer

HAUSBAU-PLANER. Vom Grundstückskauf bis zum Innenausbau: Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Ihrem Traumhaus.

Zwei Drittel der Österreicher würden, laut Umfrage des Fessel-Instituts, am liebsten im Einfamilienhaus wohnen. Wer sich schließlich für ein Eigenheim entscheidet, sollte sich im Vorfeld genau über die Herausforderungen beim Hausbau informieren - damit der Wohntraum nicht zum Alptraum ä la "Hinterholz 8" wird.

1. Finanzierung: Kann ich mir ein Haus leisten?

Gesamtkosten im Detail. Die Frage nach der Finanzierung ist wohl die grundlegendste. Damit das Bauvorhaben nicht mit einer bösen Überraschung endet, sollte man sich vorab die Gesamtkosten im Detail vor Augen führen. Zu berücksichtigen sind: Grundkosten (plus 15 Prozent Nebenkosten aus dem Grunderwerb), Aufschließungskosten der Gemeinde für die Infrastruktur (Kanal usw.), Planungskosten, die eigentlichen Baukosten (Nachbarschaftshilfe zahlt sich aus), Einrichtungskosten und Außenanlagen (Garten). Nutzen Sie die Wohnbauförderung der Länder sowie Bauspardarlehen!

2. Grundstückskauf: Worauf muss ich achten?

Standort, Größe, Preis. Überlegen Sie sich im Vorfeld ein genaues Anforderungsprofil. Bei der Besichtigung sollten Sie Eigenschaften, die maßgeblich für Kosten, Gestaltungsmöglichkeiten und Wohnkomfort sind - etwa Tal oder Hanglage, geografische Ausrichtung (Sonnenenergie) usw. -, genau abchecken. Wenn der Kauf eines bestimmten Grundstücks infrage kommt, unbedingt nachprüfen, ob der Kaufpreis angemessen ist, und einen Blick ins Grundbuch werfen!

3. Bauweise: Fertigteil oder Baumeisterhaus?

Qual der Wahl. Derzeit werden jährlich rund 17.000 Eigenheime neu gebaut. Zwei Drittel in Massivbauweise vom Architekten, ein Drittel wird als Fertighaus geliefert. Bei beiden Varianten gilt es, Vor- und Nachteile abzuwägen. Fürs Fertighaus sprechen der im Vorfeld fixierte Gesamtpreis und die kurze Bauzeit. Wer massiv baut, hat bei späteren baulichen Veränderungen mehr Spielraum.

4. Haus-Energie: Heizung, Solaranlage & Co?

Kosten sparen. Heizenergie wird nicht billiger. Eine gute Wärmedämmung und hochqualitative Fenster zahlen sich aus. Ausgezeichnete Alternativen zur Fernwärme-, Gas- oder Elektroheizung sind etwa Solaranlagen oder Erdwärmepumpen, die zwar etwas kostenintensiver in der Anschaffung sind, sich aber langfristig rentieren, Wer sich für ein Niedrigenergie- oder Passivhaus entscheidet, wird in Zukunft nicht nur behaglich wohnen, sondern auch wesentl!ch weniger Heizenergie benötigen.

5. Planung: Wie viele Zimmer? Keller? Garage?

Wohnbedürfnisse definieren. Um einen ungefähren Überblick über den Wohnflächenbedarf einer Familie zu erhalten, kann man laut Statistik mit etwa 37 m2 pro Person rechnen. Darin enthalten sind: Wohn- und Schlafräume, Kinderzimmer, Vorzimmer, Stiegen, Bad und WC so wie Abstellräume. Weiters sollte man sich überlegen, ob man ein Gästezimmer braucht, eine Garage oder einen Keller. Ein sogenannter "Wohnkeller" kann auch für Hobbyräume, Sauna oder Weinlagerung genutzt werden. Bei der Planung auch Treppen, Balkone und Terrassen sowie die gewünschte Dachform nicht vergessen!

6. Timetable: Ein genauer Terminplan spart Zeit!

Perfekt koordiniert. Erstellen Sie mithilfe eines Experten einen realistischen Zeitplan, und achten Sie auf Übereinstimmungmit den Plänen Ihres Baumeisters bzw. Fertighauslieferanten. Eine gute Koordination verkürzt die Bauzeit und erspart unvorhergesehene Kosten!


Quelle: red./Home Sweet Home

22.4.2009 14:56
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